Künstler 2026
Einmal im Jahr wird am Abend die Marktgemeinde Seeboden zur offenen Galerie und zieht zahlreiche Besucher auch aus dem Umland an. Ziel dieses Projekts ist es, der Bevölkerung und den Gästen einen zwanglosen Zugang zu allen Spektren des Kunstschaffens zu ermöglichen
Kunst am Abend, Kunst am Abend Plan, Seeboden, Kunst, Kultur im Puls, KunstamAbend, Kultur, Veranstaltung, Oberkärnten, Kunst Veranstaltung, Millstätter See, Künstler,
16971
wp-singular,page-template,page-template-full_width,page-template-full_width-php,page,page-id-16971,page-child,parent-pageid-16948,wp-theme-bridge,bridge-core-3.3.4.8,qi-blocks-1.4.9,qodef-gutenberg--no-touch,qode-optimizer-1.2.2,qode-page-transition-enabled,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode_grid_1300,qode-content-sidebar-responsive,qode-smooth-scroll-enabled,qode-theme-ver-30.8.8.8,qode-theme-bridge,disabled_footer_top,qode_header_in_grid,wpb-js-composer js-comp-ver-8.7.3,vc_responsive
Cordula Altersberger
Kulturhaus Kleiner Saal
Moralische Stärke und der Wille zum Frieden sind mächtiger als jede physische oder technologische Gewalt. Die Papiertaube wirkt „nicht schwach“, weil sie trotz ihrer fragilen Natur die Bedrohung überfliegt. Reaktoren können zerfallen – das Symbol des Friedens bleibt unantastbar.
Klaus Berger
Café Sitzwohl
„SCHWACH“ zeigt sich in fragilen Zeichen: in alten Händen, die Geschichten tragen, in Blüten, die verwelken oder im leichten Flug der Samen einer Pusteblume. Es sind Momente des Nachlassens – still, zerbrechlich und zugleich von einer sanften, ehrlichen Schönheit geprägt.
Wolfgang Daborer
Zahnkultur Seeboden
„Schwach“ als Zustand zwischen Sanftheit und Widerstand. Netze wirken transparent und fragil, besitzen jedoch Struktur und Halt. Ihre Offenheit verbindet Zerbrechlichkeit mit Stabilität und zeigt, dass im scheinbar Schwachen auch eine leise, widerständige Stärke liegen kann.
Dieses Werk zeigt, wie die menschliche Schwäche nach Gier und Macht unsere gesellschaftliche Struktur zerreißt. Ein dünnes, schwarzes Band bildet die verletzliche Naht zwischen den Trümmern. Es ist ein Versuch des Leisen, das Ganze vor dem Auseinanderfallen zu bewahren.
Ingrid Ebner
Café Sitzwohl
Ich begegne diesem schwach sein überall: in der Gesellschaft, in der Natur und deren Lebewesen und in unterschiedlichsten Objekten, und versuche die besonderen Momente dieser Fragilität einzufangen. Meine Wahrnehmung und meine Kamera sind mir dabei gute Begleiter.
Gerda Fantina
Kulturaus Großer Saal
Selbstakzeptanz findet dort statt, wo wir uns erlauben die eigene Schwäche zärtlich zu lieben, Hilfe anzunehmen, sich mit anderen zu verbinden, zu spüren, dass man ein wichtiger Teil von etwas ganz Großem ist, ohne sich selbst zu verlieren.
Manfred Göllner
Kulturhaus Foyer Oben
Mächtige, alte Bäume zeugen von ihrer Kraft und Stärke. Und dennoch: Folgt man den Spuren ihrer Rinden sieht man in ihren tiefen Furchen den Riss, der durch die Welt geht. So stark ein Baum auch wirken mag, in den Landschaften der Baumrinden offenbart sich die Verletzlichkeit und Schwachheit der Natur.
Ingeborg Gruber
Kulturaus Großer Saal
Globale, gesellschaftliche, familiäre Strukturen sind oft schwach und zerbrechlich. Eine kompakte Fläche kann durch zu wenig Aufmerksamkeit, brüchig werden, sich verändern. Das Erkennen der Schwäche, bringt mehr Bewusstsein, in allen Bereichen des Lebens achtsam zu sein. So kann durch Schwäche auch Stärke erwachsen.
Aus einer gefühlten Schwäche wie Antriebsarmut, Zweifel, fehlendes Selbstwertgefühl den Zustand umkehren und neue Ideen entwickeln; neue Inspiration für Anderes schaffen, und aus einem Tief die Schwäche überwinden.
Melanie Joch
Raiffeisenbank
Stärke und Schwäche nicht als Gegensatz, sondern als Symbiose. In meiner Kunst verbinde ich Stärke mit kräftigen Farben, expressiver Linienführung und ausdrucksstarken Formen, Schwäche in Form von Zartheit hingegen wird ausgedrückt durch Reduktion und Ruhe. Die Suche danach treibt mich an.
In die helle Ferne schau, ein schwaches Licht in sanftem Blau.
Kindermalschule
Raiffeisen Immobilien
Die Kinder der Kärntner Kindermalschule Standort Seeboden haben sich in diesem Maljahr neben vielen anderen Themen auch mit der künstlerischen Gestaltung ihres Standortes auseinandergesetzt. Seeboden in vielen Varianten, Berg und See, in ihren Farben.
Ilse Menschick-Hartlieb
Kulturhaus Kleiner Saal
In meinen Holzschnitten möchte ich das Kleine, nämlich mikroskopische Gewebestrukturen von Pflanzen sichtbar machen. Durch Überkreuzungen der Linien und die geordnete Aneinanderreihung der Zellen ergeben sich interessante Muster und kraftvolle Drucke.
Ein Werk wie eine freigelegte Erinnerung: Erdige Schichten, zarte Ornamente und aufsteigendes Weiß erzählen von Zeit, Erosion und Neubeginn. Ein leiser roter Akzent pulsiert wie ein Herzschlag im Verborgenen. Dieses Bild entfaltet seine Tiefe erst im Original – still, kraftvoll, unvergesslich.
Die Erderwärmung schwächt das Eis im Gebirge. Risse entstehen, große Teile brechen weg und es kommt zu Steinschlägen. Gelingt es, die globale Erderwärmung zu senken, könnte weltweit rund die Hälfte der bestehenden Gletscher gerettet werden.
Schwach ist auch sanft und wirkt scheinbar im Stillen. Jedoch birgt die bewusste Wahrnehmung dieser Stille die Möglichkeit in sich, dass Ausdruck, Stärke und Emotion auch aus dem scheinbaren (Hinter-)Grund heraus wirken. Der zweite Blick eröffnet die Sicht auf neues, anderes.
Hartwig Schindler-Hopfgartner
Kulturhaus Großer Saal
Gespinste aus dem Fotoprojekt „Hyponomeutidae“ (Gespinstmotten) erscheinen filigran, ja schwach, doch liegt ihre Stärke in der Schwäche: sie schützen zartes, entstehendes Leben bis dieses in seiner finalen Entwicklungsstufe in der Lage ist, den Schutzraum, das Gespinst, zu durchbrechen. Wie in vielen Bereichen des Lebens bedingen Gegensätze einander: erst das „sowohl als auch“ bildet ein geschlossenes Ganzes.
Johanna Tschabitscher
Ainetter
Sie steht auf schwachen Beinen. Man vermeint, ein Windhauch würde sie aus dem Gleichgewicht bringen. Sie ist trotz ihrer Schwäche stark, sie ist aus zähem Holz. Mit ein bisschen Unterstützung trägt auch ein schwacher Hals den Kopf.
Dorli Vany
Kulturhaus Foyer Unten
Frühling
Hoffnung ist der Wille der Schwache
Peter Winkler
Selbstschutz Wilscher
Lebenswege, die im Zusammenhang mit veränderten Lebensbedingungen meist im zunehmenden Alter in Erscheinung treten. Ein starker Lebensweg, der sehr oft durch Lebenswandel oder Krankheit in Schwäche endet. Eine subtile Darstellung des Lebens.